Smoker FAQ

Das indirekte Grillen gewinnt immer mehr Anhänger. Da es die gesunde Alternative zum bisherigen direkten Grillen ist. Smoker erfreuen sich demnach einer immer größeren Beliebtheit. Der Smoker erinnert durch seine Optik an die alte Eisenbahn.
Das Aussehen kommt von der Garkammer, die einem kleinen Dampfkessel ähnlich sieht.

Der traditionelle Smoker verwendet ein Zweikammersystem, bei dem Kohle bzw. Holz in einer Feuerbox verbrannt werden. Der so entstehende Rauch und die entstandene Wärme werden in die Garkammer geleitet, in der sich das Grillgut auf Rosten befindet und gart. Die Dreikammersysteme der Smoker verfügen über eine zusätzliche Warmhaltekammer um den Schornstein herum.
Das Gargut in der Garkammer wird allein vom heißen Rauch aus der Feuerbox berührt und nicht vom Feuer selbst. Dadurch entstehen keine schädlichen Stoffe wie beim offenen Grillen. Die Niedertemperatur-Garmethode ist besonders schonend und hält das Fleisch zarter. Allerdings muss auf eine kräftig krosse Kruste verzichtet werden.
Das Ergebnis ist saftiges Fleisch und zarter nicht zerfallener Fisch.

1.)Welchen Smoker soll man kaufen?

Der am meisten verbreitete und bekannte Smoker ist der „Barrel oder auch Offset-Smoker. Dieser Smoker hat runde Stahlkörper, die einen Durchmesser von 40 bis 60 cm haben. Klassische Barrel Smoker besitzen neben einer großen waagerechten Garkammer, eine zweite kleinere Kammer, die etwas tiefer und auf derSeite gelegen ist. In dieser Kammer wird Feuer angeschürt. Der Garraum beinhaltet bei einigen Grills mehrere übereinander liegende Gitter, auf denen die Speisen drapiert werden. Austretendes Fett und andere Flüssigkeiten werden meist durch einen Ablauf in der Bodenplatte der Garkammer ausgeleitet und in einem Fetteimer gesammelt.

Die Temperaturregelung erfolgt über die verwendetet Menge des Brennmaterials und dessen Art, sowie über Klappen, welche die Luftzufuhr steuern.
Smoker sind in unterschiedlichen Größen im Handel. Vom Einsteigermodell bis hin zum umgebauten Tieflader. Wichtig ist festzulegen wie viel Gargut in der Regel benutzt wird, um den adäquaten Grill zu kaufen.
Praktisch ist die Feuerbox mit mit der Möglichkeit eigene Grillroste unterzubringen,
dadurch kann mit dem Smoker nicht allein klassisches Barbeque gegrillt werden, sondern auch das Grillgut in bekannter Weise direkt über dem Feuer gegrillt werden.

Dieses ist bereits bei vielen Smokern vorgesehen. Nur sehr einfache Modelle bieten allein die Zubereitung in der Garkammer. Beim Kauf steht und fällt mit dem Anschaffungspreis die Qualität des Produktes, deshalb spart man hier an der verkehrten Stelle.
Wichtig ist eine Wandstärke von mindestens 4 Millimeter. Massive Wände, verlieren die Temperatur nicht zu schnell verloren und das Gargut bekommt ausreichend Hitze. BBQ-Fans betrachten die Geräte erst ab 6 Millimetern Wandstärke als BBQ-Grills. Mit Blick auf die Manövrierung sind schwerere Grills im Nachteil. Von Vorteil sind hier gummierte Räder, wenn der Grill des öfteren bewegt werden muss. Viele der Geräte besitzen nur Metallräder.

2.) Welche Hersteller produzieren Smoker?

El Fuego ist ein Grill Hersteller, der ausgefallene Grill-Varianten baut. Es finden sich neben den verschiedensten Smokern auch ein Aztekenofen, Pelletgrill und mehrere Holzkohlegrillvarianten, alle zum absoluten Einsteigerpreis! Auch ein Gas-Spanferkelgrill und verschiedene Feuerstellen hat dieser Hersteller im Sortiment. Die Qualität bei El Fuego stimmt und das bei einem hervorragenden Preis.

Ein weiterer Hersteller ist Smoker aus der Smoker Manufactur. Die begann mit der Produktion im Jahre 2009. Eine kleine aber sehr anspruchsvolle Manufaktur stellt qualitativ Smoker unter dem Logo S-M-B her. S-M-B steht für American Barbecue Smoker der Premiumklasse gefertigt in der Handwerkstradition Bayerns.

Die Joe’s Barbeque Smoker bestehen seit 1996 und sind die Grills von Weltmeistern. Mit diesen Grills kann Barbeque mit einem unübertrefflichen Geschmack hergestellt werden. Sogar Joe Davidson, der 3-malige Barbecue Weltmeister, grillt mit Joe’s Barbeque Smokern.
Joe’s Barbeque Smoker sind TÜV-geprüft und mit GS Siegel versehen.

Die Firma Syntrox Germany Troox International GmbH hat ihren Stammsitz in Neustadt bei Dresden. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine große Auswahl an technischen Produkten an auch Smoker Grills.
Es gibt noch viele weitere Hersteller die unter ihren Hausmarken Smoker verkaufen. Wichtig ist es, dass die Wandstärke des Smokers mindestens 5 mm beträgt um eine adäquate und effektive Hitzeentwicklung zu gewährleisten.

3.) Was kostet ein guter Smoker?

Die Preise der Smoker sind ganz unterschiedlich angesiedelt, sie beginnen bei 99 Euro und können bei mehr als 1150 Eros kosten.
Smoker von den unterschiedlichsten Herstellern können Sie schon unter 200,00 € erwerben, diese sind dann allerdin etwas für Anfänger.

Ratsam ist es nicht an der Qualität zu sparen.
Smoker Experten kaufen Smoker die sich bei etwa 350,00 € bis weit mehr als 1000 € bewegen. Die Qualitäts Unterschiede finden sich in einer dickeren Blechstärke des Smokers. Die Blechstärke kann bei guten Smoker Modellen bis 5,00 mm betragen.
Hier sind verschiedene Smoker-Grills.
Beim Hersteller El Fuego ist das Modell “Kiona“ mit guten Bewertungen der Kunden zu einem Preis von circa 700,00 € zu bekommen. Andere Modelle des Herstellers sind: Smoker El Fuego“ Smoker Grill AY312 und der El Fuego AY0307 Holzkohlegrill Smoker Enola. Beide kann man ganz klar empfehlen.
Es gibt auch gute Smoker von den Herstellern JOe’s, Smoker und Grill’n Smoke.

4)Wie einen Smoker richtig einbrennen ?

Smoker-Grills werden aus offenporigem Stahl hergestellt. Dieser Stahl wird zuerst mit Rauch und Russ sozusagen „versiegelt“ . Die derart in der Garkammer entstandene dünne Schicht wirkt wie ein Schutzschild des Smokers und schützt ihn vor Umwelteinflüssen.
Die Vorgehensweise beim Einbrennen ist:
Feuerroste in der Feuerbox und in der Garkammer werden mit Holzkohle bedeckt. Dafür kann falls einer vorhanden ist, ein Anzündkamin verwendet werden.

Zwei ganz volle Kamine reichen aus.
Verwenden Sie auf keinen Fall Holz, da es deutlich heißer verbrennt als Kohle.
Das „Einbrennen“ eines Smokers dauert 1 bis 2 Stunden. Die ideale Temperatur beim Einbrennen ist rund 120° bis 140° Celsius. Die Feuerkammer stellt man dabei mit einem kleinen Stein oder einem Holzscheit leicht auf. Steigt die Temperatur über 140°C, dann empfiehlt es sich alle Öffnungen des Smokers etwas aufzustellen.
Der Barbecue Smoker ist nach dem Abkühlen noch mit Öl zu bestreichen, um eine weitere Schutzschicht aufzubauen und den Smoker im Anschluss nochmals für etwa eine Stunde zu befeuern. Insgesamt ist die Einbrenndauer auf 2 bis 3 Stunden zu beziffern.

5.) Wie funktioniert ein Smoker?

In Deutschland verstehen viele unter Grillen und Barbecue das Gleiche. Ein BBQ-Smoker funktioniert ganz anders als ein Holzkohlegrill. Das Grundprinzip ist beim Smoker ist, dass das Grillgut nicht direkt über der Glut gebraten wird, sondern indirekt in einer extra Brennkammer liegt ud gebraten wird. Die Gartemperatur liegt, beim Barbecue niedriger nur bei 120 und 180 Grad. Planen Sie also für die Zubereitung mehr Zeit ein.

Barrel-Smoker: Die Lokomotive

Am häufigsten wird beim Barbecue ein Barrel-Smoker verwendet, der die Form einer alten Dampflok hat. Die Hitze kommt aus der Side-Fire-Box. Die sich hinter der großen Garkammer befindet und in der Regel etwas tiefer liegt. Hier lässt sich mit Holz oder aber Kohle als Brennstoff die nötige Hitze erzeugen. Die so entstandene Hitze wird in die Garkammer geleitet. Über einen Schornstein zieht der Rauch ab. Über Lüftungsklappen kann man die Temperatur regulieren. Weiteres Brennmaterial wird über die kleine Türe nachgelegt.
Der Deckel des BBQ-Smokers bleibt während des Garvorgangs geschlossen. Bis das Grillgut gegar ist, vergehen mehrere Stunden.

6.) Was nutzt man zum Heizen?

a Holz

Das Holz sollte nach Möglichkeit gut trocken sein. Im Smoke möglichst keine Nadelhölzer verwenden. Diese brennen mit viel Luft und machen gut Hitze dabei. Das heißt aber auch eine hohe Stömungsgeschwindigkeit des Rauches. Nadelhölzer sind also nicht geeignet. Besser ist 3 Jahre lang getrocknetes Buchenholz.
Obsthölzer wie Apfel, Birne, Kirsche, Orange, Pflaume, Pfirsich sind natürlich auch gut.
Weiter eignen sich Ahorn, Erle, Walnuss, Weinreben (Knorze), Pappel, Wachholder wie auch Hickory und Mesquite.
Bei Eiche und Birke muss die Rinde abgeschält werden!
Regel Nr.1 Der Smoker darf während des Betriebs am Schornstein nicht rauchen !
Das bekommt man leider nicht immer hin! Je mehr Qualm, umso bitterer das Fleisch. Also aufpassen!
Das Holz muss zerkleinert werden, in etwa auf die Größe einer Streichholzschachtel.

b. Kohle

Weiter kann man auch handelsübliche Kohle verwenden.

c. Gas

Der Smoker der mit gas arbeitet ist meist ein Twingerät. Man kann sowohl mit Gas als auch mit Kohle oder Holz als Brennstoff arbeiten. Allein mit Gas entwickeln sich die typischen Raucharomen leider nicht.

7)Was im Smoker grillen?

Die indirekte Methode ist ideal für alle großen Fleischstücke wie ganze Hühner, Braten, Puten, Schweinshaxen und die typisch amerikanischen Spareribs. Durch seine schonende Zubereitung ist das Fleisch am Ende noch sehr saftig und zart. Es zergeht quasi im Mund. Da es stets von Rauch umströmt wird, bekommt das Fleisch den unverwechselbaren rauchigen BBQ-Geschmack.
Welches das beste Fleisch für den Smoker ist kann man einfach so nicht sagen. Viele Gerichte schmecken aus einem Smoker einfach großartig.

Wichtig ist in erster Reihe die Qualität des Fleisches. Da lohnt es sich etwa mehr Geld auszugeben. Ein paar weitere sehr gute Gerichte sind richtig gut gemachte Spare Ribs, Brisket (die Brustspitze des Rindes), Flanksteak, Lachs von der Zedernholz-Planke, Picanha (brasilianischer Tafelspitz), Hamburger (aus bestem Rindfleisch und mit selbstgebackenen Burger-Buns)Lammrücken und natürlich das berühmte Pulled Pork (aus der oberen Schweineschulter).
Es lassen sich aber auch verschiedene Gemüse wie Mais Kartoffeln, und Spieße mit Pilzen sowie verschiedene Fischsorten mit dem Smoker Grill zubereiten. Eine schmackhafte Sauce und bunte Salate lassen den Genuss zum himmlischen Vergnügen werden.